Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Gedenkstätte Leistikowstraße Potsdam

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Gedenkstätte Leistikowstraße Potsdam

Neue Publikation „Spione im frühen Kalten Krieg. Einblick in ihre Motive, Methoden und Netzwerke“

03. Juli 2026

Die neu erschienene Publikation „Spione im frühen Kalten Krieg. Einblick in ihre Motive, Methoden und Netzwerke“, herausgegeben von Dieter Bacher, Andreas Hilger (†), Ines Reich und Sven Schultze, befasst sich mit der Lebensrealität jener Menschen, die im frühen Kalten Krieg von Geheimdiensten angeworben wurden. Der Sammelband geht der Frage nach, wer die Personen waren, die als Spione agierten, und wie ihre Lebensrealität durch ihre Spionagetätigkeit geprägt wurde. Die Beiträge offenbaren die vielschichtigen Motivationen der Akteure, ihren Einfluss auf den Verlauf des Konflikts sowie die daraus resultierenden Folgen für ihr Lebensumfeld. Auf diese Weise entsteht ein differenziertes Bild der Spione im Kalten Krieg.

Die Publikation entstand aus einer aktiven Kooperation des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung (Graz – Wien – Raabs) und der Gedenkstätte Leistikowstraße in Potsdam und ist das Ergebnis der internationalen Tagung „A Peoples History of he Cold War“, die 2022 in der Gedenkstätte stattfand.

Dieter Bacher/Andreas Hilger/Ines Reich/Sven Schultze (Hrsg.): „Spione im frühen Kalten Krieg. Einblick in ihre Motive, Methoden und Netzwerke“, Graz 2026. 

Der Band ist im Buchhandel und direkt beim Leykam Verlag erhältlich.

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