Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Seit 2008

Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Am 5. Dezember 2008 wurde die Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam gegründet, die von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten treuhänderisch verwaltet wird. Stifter ist der Evangelisch-Kirchliche Hilfsverein (EKH), der als Eigentümer das nach 1945 vom sowjetischen Militärgeheimdienst genutzte Gebäude sowie den 2008 fertig gestellten Neubau eines Besucherzentrums in die neue Stiftung einbrachte.

Finanziert wird dieStiftung zu gleichen Teilen vom Bund und vom Land Brandenburg. Organ der Stiftung ist ein Kuratorium, in dem je ein Vertreter des EKH, des für Kultur zuständigen Ministeriums des Landes Brandenburg, der für Kultur zuständigen obersten Bundesbehörde und des gesetzlichen Vertreters des Treuhänders arbeiten. Darüber hinaus hat die Stiftung einen Beirat mit bis zu zehn Mitgliedern.

Mit einer Festveranstaltung im März 2009 nahm die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße zunächst den Interimsbetrieb auf. Seit der Eröffnung einer ständige Ausstellung im April 2012 ist die Gedenkstätte an sechs Tagen pro Woche für Interessierte geöffnet. Mit ihren Dauer- und Sonderausstellungen, Veranstaltungen und pädagogischen Angeboten erreicht sie jährlich rund 10.000 Besucherinnen und Besucher. Sie verfügt über eine Personalstelle für die Hausleitung, zwei Stellen für die Gedenkstättenpädagogik und eine Verwaltungskraft.

Seit 2014 erhält die Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam Unterstützung durch die engagierte Arbeit eines Fördervereins. Mit dessen finanzieller Hilfe konnten bisher unter anderem ein Bronzemodell des „Militärstädtchens Nr. 7“ sowie der Erwerb und die Restaurierung bedeutender Exponate realisiert werden.